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Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)

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Södy
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   06.06.18 20:42

War auch eben drin.

Bin ebenfalls geteilter Meinung, da er teils gut ist, teils aber auch überhaupt nicht gefällt...

Pro:
 

Neutral:
 

Negativ:
 

Wie gesagt, noch sehr hin und her gerissen. Ich mag Dinos lieber in "freier Wildbahn" als in menschlichen Gefilden. Trotzdem hatte ich ab und zu Gänsehaut und der Film hat mich gepackt. Finde ihn aber schlechter als JW.

Blu-Ray? Definitiv. Steelbook? Jup. Nochmal ins Kino? Eher nicht.

Achja... aber ich habe jetzt richtig Bock auf Jurassic World Evolution um meinen Park aufzubauen Laughing

Werde jetzt fleißig meine JW Panini Sticker einkleben, Sohnemann ins Bett schaukeln und nochmal ne Nacht drüber schlafen.

Kann jemand noch das aus den Post Credits spoilern? War da schon aufm stillen Örtchen Smile
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Prevail
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   06.06.18 23:39

Ich habe den Ausgangs-Post editiert, ihr könnt nun ohne Spoiler hier alles schreiben, was ihr wollt. Es wurde nun mehrfach auf die Spoiler hingewiesen, wer in die Falle tappt, ist es selbst in Schuld. Der Film ist nun offiziell überall released, daher kann nun frei Schnauze geschrieben werden. Haben wir bei JW damals auch so gemacht.

Also, ich schreibe mal eine Pro- und Kontra-Liste:

Pro: - Maisie. Für mich das am wenigsten nervige Kind im ganzen Franchise, mit Ausnahme von Tim vielleicht. Lex nervt mich mit ihrem Gekreische, Kelly geht so, Eric ist fürcherlich und die beiden Stereotypen aus JW finde ich auch nicht gelungen. Maisie ist super: klug, kreischt nicht in einer Tour, handelt nachvollziehbar

- Die Beziehung zwischen Owen und Claire. Es wird nicht übertrieben, sondern charmant gelöst und es gibt eigentlich nur 2 "romantische" Szenen, von denen eine in angemessenem Maße humoristisch aufgelöst wurde.

- DER ANFANG!!!!! Das war dermaßen überragend inszeniert, hab jetzt noch eine Gänsehaut. Der angedeutete Mosa, der T-Rex(!!!), wie er erst kurz durch den Blitz sichtbar wird und dann angreift, allgemein das ganze Setting mit den Palmen. Das war Jurassic PARK pur. Hammer geil. Ich weiß noch nicht, ob ich es auch so sehe, aber ich finde es nicht übertrieben, wenn Zuschauer sagen, das wäre das beste Opening im ganzen Franchise. TLW, JP3 und JW steckt es aber ganz locker in die Tasche.

- Dazu passend: Rexy. Im Grunde genommen hatte jede Szene Wiedererkennungswert. Der Anfang, die Szene der Blutabnahme (unglaubliche geile Animatronik-Aufnahmen und auch insgesamt sehr detailliert. Die Narben, Owen und Claire, die sich die Ohren zuhalten müssen, weil sie so laut brüllt. Das Gegenüberstehen mit dem Löwen, das Zusammenspiel mit dem Carno, als sie am Ende den Antagonisten zerfetzen, wie sie aufs Boot geladen wird und die Szene mit der Ziege.. Sehr cool. Überflüssig war eigentlich nur die Szene, als sie den Carno plättet und dann vor dem Vulkan wegläuft.

- Die Animatronik allgemein. Beim Stego, dem der Zahn gezogen wird, sieht man es, beim T-Rex sieht man es und auch bei Blue sieht man es. Das hebt sich deutlich von den CGI-Sauriern ab. Das hatte das Feeling der alten Teile.

- die Grusel-Elemente. Der Film ging wahnsinnig schnell rum und die Szenen in der Mansion waren klasse gemacht. Dazu sah man einen juvenilen Allosaurus, das war auch eine schöne Idee. Aber das war sehr beklemmend teilweise und hatte durchaus "Raptoren in der Küche"-Elemente.

- Nublar: diese verwitterte war klasse gemacht. Das sah richtig gut aus und fand es auch angemessen, wie es mit ihr zu Ende ging. Das befürchtete CGI-Gewitter war es eigentlich gar nicht, viel mehr war nur die 5 minütige Stampede-Szene in diesem Stil. Auch dort gab es schon einige Grusel-Elemente.

- Endlich wird Sorna angesprochen. Wird viele Leute nicht zufriedenstellen, befürchte ich, aber ich kann damit leben. Das ist der finale Beweis, auch im Film, dass Teil 2 und 3 nicht gelöscht wurden.

- Ich fand das gut, dass der Indo relativ wenig Screentime hatte und somit eher sowas wie ein Nebeneffekt war. Hätte ich mir beim Indominus auch gewünscht. Dafür sah man die "klassischen" Arten extrem häufig, auch die Compys oder, einerseits sehr imposant, andererseits sehr traurig: Den Brachiosaurus.

- der ganze Look des Films war klasse. Das war einfach sehr passend und gleichzeitig mal etwas Anderes. Da hat Bayona Einiges rausgeholt.

Kontra:
- Fand den Soundtrack etwas dünn. Das Original-Theme wurde nur 2 mal leicht angeteast bzw. lief im Hintergrund. Das neue Theme habe ich gar nicht so richtig rausgehört, meine aber zu wissen, welcher Track das ist. Fand ich aber wenig charakteristisch. Geil wurde es eigentlich immer, wenn Chöre eingesetzt wurden, bspw. bei der Mosa-Szene am Anfang.

- Wu teast klar an, dass andere Firmen Dinosaurier klonen werden, nämlich als er verhindern will, dass der Indo versteigert wird. Er sagt etwas in die Richtung "Aber die anderen werden es auch!", als es darum ging, dass er erst noch verfeinert werden soll. Das kann potentiell durchaus etwas werden, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob sie das richtig hinkriegen im nächsten Teil. Das macht FK allerdings nicht schlechter, weil es ja nur kurz angesprochen wird.

- Dinos als Waffen (bzw. Haustiere und Nutztiere) wird klar ausgesprochen. Trevorrow teaste das ja vor Jahren schon mal im Interview an, nun werden die Tiere mit genau dieser Intention verscherbelt. Außerdem haben nun andere Firmen Zugang zu der DNA und können selbst klonen.

- Der Indoraptor verarscht diesen Jäger-Typen, als er ihn betäuben will. Das war halt wieder dieses super Intelligente, was seit JP3 im Franchise ist. Fand ich, wie immer, überflüssig. Hatte erst noch Angst, er wisse, wie er den Aufzug aufhalten kann. Zerstörte dann aber Gott sei Dank versehentlich beim Umdrehen mit dem Schwanz den Mechanismus. Immerhin.

- Masie ist ein Klon. Als das offenbart wurde, ist mein Herz kurz stehengeblieben. Ich dachte "Das kann nicht wahr sein". Ich habe noch viel hin und her überlegt und man kann es schon sehr gut rechtfertigen, wenn man möchte. Diese Pläne führten dazu, dass Lockwood sich mit Hammond überwarf (allerdings frage ich mich da, wie das zeitlich passt. Hat Lockwood Hammond von seinen Plänen erzähl es aber erst Jahre später durchgeführt) und Hammond JP alleine aufgebaut hat. Das macht insofern Sinn, als dass es irgendwie klar ist, dass auch Menschen geklont werden, wenn man es schon schafft, Dinosaurier zu klonen, was aufgrund der Quellenlage vermutlich viel komplizierter ist. Und es macht auch Sinn, dass Menschen es heimlich durchgeführt haben. Als wir hier man darüber diskutierten, ob man auch Mammuts etc. ins Franchise übernehmen soll, waren ja auch viele User der Meinung, dass es nicht realistisch ist, dass man Dinosaurier klont, aber andere ausgestorbenen Tiere nicht. Schlägt in die gleiche Kerbe, denn: Wieso keinen Menschen klonen, wenn man die Klon-Technologie so ausentwickelt hat? Zumal Lockwood da stark emotionsgetrieben war. Das war für mich aber einfach nicht JP-mäßig und somit total unpassend.

Trotz (leider guter) Argumente für diese Entscheidung war ich total geschockt darüber. Das gefällt mir nicht, weil das wirklich an das 2007er Script erinnert. Dass sie Menschen mit Dinosauriern kreuzen im nächsten Teil, glaube ich nicht. Die wissen um den Shitstorm. Ich denke eher, wir werden von allem so eine Art Light-Version bekommen. Sprich, man könnte sehen, wie sie einem Ankylosaurus Waffen aufsetzen (Rüstung hat er ja schon) oder wie man irgendwelche missgebildeten Hybriden in irgendwelchen Laboren sieht. Dass sie es extrem ausreizen, glaube ich nicht, dazu wäre das zu abgespaced. Es ist aber ein schmaler Grat und etwas Angst habe ich da auch vor.

Alles in allem fand ich, war das ein sehr guter Film. Besser als sein Vorgänger. Aber auch total anders als dieser. Mit den alten Teilen will ich ihn erstmal noch nicht vergleichen, dazu muss ich ihn noch mal sehen. Die ersten 50% war sehr TLW-mäßig, die anderen 50% allerdings überhaupt nicht mehr. Empfinde ich als gute Mischung.
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jpfan1989
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 0:38

Ich habe den Film auch gerade gesehen. Ich habe versucht die Bilder und Eindrücke von Anfang an objektiv zu beurteilen. Jetzt muss ich feststellen, dass es völlig unmöglich ist. Ich habe vorher nicht einen einzigen Film von Bayona gesehen, aber ich muss zugeben sein Stil ist bemerkenswert.Bayona's Stil ist neu für das Franchise. Auch muss ich zugeben, dass er da einen sehr, sehr starken Opener gebracht hat.
Es ist zwar nicht das beste Opening, aber da muss ich Prevail recht geben, TLW, JP 3 und Jurassic World steckt Bayona mit seinem locker in die Tasche. Auch ich hatte Gänsehaut bekommen, Respekt an Bayona. Momentan kann und will ich mein Fazit ersteinmal nicht Fortsetzen, bin noch etwas durch den Wind. Wenn ich den Film sacken lassen habe und eventuell noch ein zweites mal gesehen habe, folgt mein eigentliches Fazit. Dann kann ich auch entscheiden welchen Stellenwert, er für mich im Franchise einnimmt. Eines kann ich aber schon vorweg sagen, er ist definitiv sehenswert, aber schürt auch bei mir, Ängste wo die Reise hingeht.
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Robert Muldoon
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 12:36

Also eigentlich wollte ich den Film erst nächste Woche sehen, da er in der ersten Woche nur in 3D laufen darf (sonst dürften die Kinos in gar nicht zeigen), und so eine Erpressung wollte ich nicht unterstützen.
Aber wie das eben so ist als Fan, ist das Verlangen dann doch zu groß.

Nachdem ich den Film also gesehen habe, kann ich ihn unmöglich richtig bewerten oder einordnen.
Ich werde den noch ein paar Mal im Kino sehen müssen.
Nur ein paar Eindrücke...
Ich war den gesamten Film über total angespannt und verkrampft und es brauchte einige Zeit nach dem Film bis das weg ging.
Ich habe selten in einem JP Film solch krasse Action Szenen gesehen, solchen Grusel und so eine Anspannung gespürt wie bei jw2.

Die Eröffnungsszene ist absolut großartig. Nach JP 1 das beste! Definitiv! Und richtiges JP Feeling.
Die animatronics, Wahnsinn. Auch das war JP Feeling pur.

Der zerfallene Park... Hammer...
Die Szene als das Schiff Abfährt und man den Brachio ein letztes Mal sieht bevor die Lava und der Rauch alles begräbt. Ich hatte Tränen in den Augen. Der Brachio war in jP 1 der erste Dino den man auf der Leinwand und auf der Nublar sah, und hier sah man ihn dann zum letzten Mal, bevor alles auf der Nublar untergeht. Ich war in diesem Moment traurig und zugleich wütend, das hier alles zerstört wurde womit ich aufgewachsen bin.
Das war so emotional.

Dann die Szenen in der Lockwood Villa, Anspannung und Gänsehaut pur.
Der Soundtrack dazu, großartig!
Die Überraschung das Masie ein Klon ist... krass
Die Erklärung das eigentlich nur Blue richtig auf Owen geprägt war und Empathie zeigte, und die anderen Jungtiere ihren Instinkt Trotzdem gefolgt sind, als Owen Schwäche zeigte... das fand ich wichtig, da ich in jw schade fand das man aus den Raptoren so zahme Tiere gemacht hat.
Nun wirkte das ganze etwas besser erklärt.

Schwachpunkte des Films waren für mich ganz klar das cgi. Es schwankte zwischen gut und richtig mies.
Aber warum? Warum bekam man das in den ersten Filmen so viel besser hin? Werde ich wohl nie verstehen.

Ansonsten missfällt mir die Richtung die die Reihe jetzt einschlägt. Dinos verkaufen, Waffen züchten, Dinos auf dem Festland usw... ja das ist die logische Konsequenz, und es wäre wohl auch im richtigen Leben so. aber das ist irgendwie nicht mehr Jurassic Park.
Ich bin gespannt ob man das ganze nun mit JW3 abschließt oder ob es dann munter weiter geht.

Alles in allem ist der Film um Längen besser als jw.
Er hat viele Parallelen zu jp1 und 2. und doch muss ich ihn noch mehrmals sehen um ihn richtig bewerten zu können. Das waren zu viele Eindrücke und zu viel Spannung so daß es mir immer noch alles irgendwie unwirklich vorkommt was ich gesehen habe. Ist schwer zu beschreiben.
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Prevail
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 12:44

^ Ich könnte mir vorstellen, dass man die Hauptreihe mit dem nächsten Teil abschließt und dann eventuell ein kleines Cinematic Universe aufbaut. So macht es Marvel, so macht es Star Wars, so war/ist es sogar mit Transformers geplant. Zumal man mit Lockwood nun auch irgendwie das Tor zur Zeit vor dem Jurassic Park geöffnet hat. Böte sich für ein Prequel an. Ob das öffentlich auf großes Interesse treffen würde, käme wohl darauf an, wer gecastet werden würde und wie man da raus eine massentaugliche Story basteln könnte. Klar, wir würden sowas gerne sehen, aber für die breite Masse wäre das meiste wohl nicht so spannend. Das man das so dick aufzieht wie Marvel oder Star Wars kann man ausschließen, einfach weil die Vorlagen noch nicht so viel hergeben. Aber so ein Spin Off alle paar Jahre wäre für mich schon denkbar.

Es gab aber generell schöne Analogien, finde ich. Wie du schon sagst der Brachio als erster und letzter zu sehender Nublar-Dinosaurier, das Erschaffen einer neuen Spezies aus der Rippe (Bibel, anyone? Razz ) des Indominus. Und Referenzen gab es auch wieder viele. Was ich klasse fand, war, dass Lockwood das Hammond-Zitat vom Ende von TLW genutzt hat. Das war super gelöst, neben der Erwähnung Sornas. So muss keiner mehr Angst haben, dass die Sequels nicht zählen.

Hab übrigens immer noch Gänsehaut von der Opening Scene. Würde die am liebsten heute im Loop schauen. Diese Technik und Elektronik gepaart mit dem Insel-Setting der Farne als der Kerl da hockte - das war wirklich JP pur. Und wie der T-Rex und Mosa durch den Blitz schemenhaft angeteasert wurden.. Das war wirklich unfassbar gut inszeniert.
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Raptor-Matze
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 13:51

Die Opening Szene war echt krass.
Ich merkte schon während den Logos, noch bevor überhaupt das erste Bild zu sehen war, welch beklemmende Atmosphäre da auf einen zusteuert und dann geht es los - ein Opening, der ein perfekter Mix aus Titanic und JP 1 war. Diese Stimmung, diese Dunkelheit, das große Tor, die Einblendung wieder Isla Nublar 120 Miles westlich von Costa Rica, der Typ, wie er in gelber Regenjacke am arbeiten ist - der Dschungel im Hintergrund, die aufhellenden Umrisse vom Rex, dann wie er angreift und das erste mal brüllt - große Klasse und Gänsehaut pur. Der Typ hat nur nen bissel dämlich unnatürlich geschrien, aber zum Glück machte es ja bald Schnapp und weg war er - hehe.
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Rulfan
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 14:39

ich muss gestehen, ich lese aktuell mit und freue mich riesig auf Samstag wenn ich den Film auch sehe.

Die Szene mit dem Brachio, ja, da wird wohl auch von meiner Seite her Trauer aufsteigen. Ich lasse mich überraschen, aber der Brachio ist halt nunmal der erste Dino den wir sehen und ich glaube, wir können alle Grant verstehen in der Szene. Zuerst so ein Riese wieder Brachiosaurus und danach die Info dass wir einen T-Rex haben....

Die Idee mit dem kleinen Cinematic-Universum gefällt mir irgendwie...
Star Wars macht es im Moment mit den Spin-Off's vor. ich fand Rogue One super und Solo hat mir durchaus gefallen.
Im JP/JW- Universum würde mich ein Film ganz besonders als Spin-Off ansprechen. Und zwar der Bau des ersten Parkes. Allenfalls vielleicht auch, wie Masrani auf Nublar aufräumt und Jurassic World entsteht.

Aber soviel mal von meiner Seite, ich bin extrem gespannt auf Samstag :-)
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DennisNedry
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 14:40

Trotz ohnehin niedriger Erwartungshaltung wurde ich noch enttäuscht.

Die Eröffnungssequenz ist klasse, ohne Frage. Ich mochte auch, wie man das Jurassic World Logo reingebracht hat, mit der Lava. Erinnerte mich an Filme wie Terminator oder Stargate, das hätte man sogar noch mehr auswalzen können.

Meine größten Kritikpunkte:
- obwohl sich eine Actionszene an die nächste reiht fand ich den Film streckenweise sehr langweilig und wenig spannend. Es gab ein paar spannende Szenen (gerade im Opening, oder Claire und der Nerd die durch das Rohr nach oben klettern), aber vieles war einfach lahm und zu campy / cartoonisch / unrealistisch (Gyrosphere unter Wasser-Rettung, Indoraptor auf dem Dach-Sequenz) und hat sich auch oft zu lange gezogen, nicht mal die Szene, in der der gefangene T-Rex nach Owen schnappt war bedrohlich inszeniert (schon im Trailer merkte man das)
- der plötzliche Umschwung der Antagonisten kam viel zu plötzlich und wurde nicht wirklich aufgebaut, ich fragte mich die ganze Zeit: Warum hat der Jäger jetzt Owen mit dem Pfeil beschossen? Warum zücken plötzlich alle ihre Knarren? Erst als ich sah, dass sie Owen haben liegen lassen, hab ich's dann ganz kapiert. War für mich inszenatorisch total falsch aufgebaut. (Nebenbei: die "lustige" Sequenz des betäubten Owen der sich vor der Lava rettet... nur Kopfschütteln. Was für ein Schwachsinn. das gehört nicht in einen JP / JW Film. Das war eher Kingdom of the Crystal Skull oder Guardians of the Galaxy)
- die Musik. Das ist mir in JW nicht so aufgefallen wie hier: John Williams Musik fehlt unheimlich. Viele Szenen, die mittelmäßig bis schlecht waren, hätten mit guter Musik richtig spannend sein können. Stattdessen ist die Musik so generisch wie es nur geht.
- "Rexy" und Kuschelraptor: bei Blue gehe ich aufgrund der Erklärungen bis zu einem gewissen Grad noch mit, dass sie den Menschen bzw. Owen "hilft" (trotzdem hätte ich meine Raptoren lieber nicht komplett zahm, das Unter-Kontrolle-Halten müsste immer ein Problem sein), aber der T-Rex-Ex-Machina wurde hier in diesem Film echt auf die Spitze getrieben. Für den Abschluss des 1. Films (JP) war es ein großartiger Moment. Spielberg wusste, wann man das einsetzen kann. Aber hier wurde es einfach zu oft benutzt und an den falschen Stellen. Warum in aller Welt fängt der Carnotaurus an, inmitten der Lava-Flucht nach den Menschen zu jagen - und warum kommt dann der T-Rex und macht ihn nieder, wenn er nicht hinter der selben Beute her ist? Wie sind die beiden Tiere denn eigentlich vor der Klippe entkommen, um aufs Festland zu kommen? Sinnlos. Und dann natürlich das gegenseitige Gebrüll von Löwe und T-Rex. Lächerlich. Absolut lächerlich. Der Löwe hätte sich in sekundenbruchteilen verpisst.


Ich bin leider mit einem überwiegend negativen Gefühl aus dem Kino gekommen, hab also an dieser Stelle nicht viel Positives aufzuzählen.
Insgesamt fand ich Jurassic World besser, aber nur, weil er die Insel-Welt vernünftig aufgebaut hat. Hier kam mir der Umbruch auf der Insel viel zu schnell und ich habe für meinen Geschmack viel zu wenig zu wenig von dem verfallenen Park gesehen. Vor allem habe ich gehofft, wieder mehr von dem verfallenen ALTEN Park zu sehen. Aber NICHTS bis auf den gecrashten JungeExplorer - und der war auch noch total falsch in Szene gesetzt. Wir alle wissen, dass der in JP zwischen zwei großen Wurzeln eines Mammut-Baums gelandet ist und nicht mitten auf einer Lichtung. Die Aaufschrift auf dem Seitenspiegel war auch am Jeep und nicht am Explorer. Absolut schlecht recherchiert und nachgestaltet vom Produktionsdesigner.

Natürlich gab es trotzdem ein paar coole Momente im Film. Aber die meisten kannte man schon aus den Trailern. (Mosasaurus - Surfer, der Compy zwischen den JW-Toys im zerstörten Park, Brachiosaurus vor dem neuen/alten Besucherzentrum) Sicherlich einer der stärksten Momente war tatsächlich der Brachiosaurus am Dock. Uuund der Anfang. Schade, dass man das Niveau des Openings nicht halten konnte.
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 20:01

DennisNedry schrieb:
Trotz ohnehin niedriger Erwartungshaltung wurde ich noch enttäuscht.

Die Eröffnungssequenz ist klasse, ohne Frage. Ich mochte auch, wie man das Jurassic World Logo reingebracht hat, mit der Lava. Erinnerte mich an Filme wie Terminator oder Stargate, das hätte man sogar noch mehr auswalzen können.

Meine größten Kritikpunkte:
- obwohl sich eine Actionszene an die nächste reiht fand ich den Film streckenweise sehr langweilig und wenig spannend. Es gab ein paar spannende Szenen (gerade im Opening, oder Claire und der Nerd die durch das Rohr nach oben klettern), aber vieles war einfach lahm und zu campy / cartoonisch / unrealistisch (Gyrosphere unter Wasser-Rettung, Indoraptor auf dem Dach-Sequenz) und hat sich auch oft zu lange gezogen, nicht mal die Szene, in der der gefangene T-Rex nach Owen schnappt war bedrohlich inszeniert (schon im Trailer merkte man das)
- der plötzliche Umschwung der Antagonisten kam viel zu plötzlich und wurde nicht wirklich aufgebaut, ich fragte mich die ganze Zeit: Warum hat der Jäger jetzt Owen mit dem Pfeil beschossen? Warum zücken plötzlich alle ihre Knarren? Erst als ich sah, dass sie Owen haben liegen lassen, hab ich's dann ganz kapiert. War für mich inszenatorisch total falsch aufgebaut. (Nebenbei: die "lustige" Sequenz des betäubten Owen der sich vor der Lava rettet... nur Kopfschütteln. Was für ein Schwachsinn. das gehört nicht in einen JP / JW Film. Das war eher Kingdom of the Crystal Skull oder Guardians of the Galaxy)
- die Musik. Das ist mir in JW nicht so aufgefallen wie hier: John Williams Musik fehlt unheimlich. Viele Szenen, die mittelmäßig bis schlecht waren, hätten mit guter Musik richtig spannend sein können. Stattdessen ist die Musik so generisch wie es nur geht.
- "Rexy" und Kuschelraptor: bei Blue gehe ich aufgrund der Erklärungen bis zu einem gewissen Grad noch mit, dass sie den Menschen bzw. Owen "hilft" (trotzdem hätte ich meine Raptoren lieber nicht komplett zahm, das Unter-Kontrolle-Halten müsste immer ein Problem sein), aber der T-Rex-Ex-Machina wurde hier in diesem Film echt auf die Spitze getrieben. Für den Abschluss des 1. Films (JP) war es ein großartiger Moment. Spielberg wusste, wann man das einsetzen kann. Aber hier wurde es einfach zu oft benutzt und an den falschen Stellen. Warum in aller Welt fängt der Carnotaurus an, inmitten der Lava-Flucht nach den Menschen zu jagen - und warum kommt dann der T-Rex und macht ihn nieder, wenn er nicht hinter der selben Beute her ist? Wie sind die beiden Tiere denn eigentlich vor der Klippe entkommen, um aufs Festland zu kommen? Sinnlos. Und dann natürlich das gegenseitige Gebrüll von Löwe und T-Rex. Lächerlich. Absolut lächerlich. Der Löwe hätte sich in sekundenbruchteilen verpisst.


Ich bin leider mit einem überwiegend negativen Gefühl aus dem Kino gekommen, hab also an dieser Stelle nicht viel Positives aufzuzählen.
Insgesamt fand ich Jurassic World besser, aber nur, weil er die Insel-Welt vernünftig aufgebaut hat. Hier kam mir der Umbruch auf der Insel viel zu schnell und ich habe für meinen Geschmack viel zu wenig zu wenig von dem verfallenen Park gesehen. Vor allem habe ich gehofft, wieder mehr von dem verfallenen ALTEN Park zu sehen. Aber NICHTS bis auf den gecrashten JungeExplorer - und der war auch noch total falsch in Szene gesetzt. Wir alle wissen, dass der in JP zwischen zwei großen Wurzeln eines Mammut-Baums gelandet ist und nicht mitten auf einer Lichtung. Die Aaufschrift auf dem Seitenspiegel war auch am Jeep und nicht am Explorer. Absolut schlecht recherchiert und nachgestaltet vom Produktionsdesigner.

Natürlich gab es trotzdem ein paar coole Momente im Film. Aber die meisten kannte man schon aus den Trailern. (Mosasaurus - Surfer, der Compy zwischen den JW-Toys im zerstörten Park, Brachiosaurus vor dem neuen/alten Besucherzentrum) Sicherlich einer der stärksten Momente war tatsächlich der Brachiosaurus am Dock. Uuund der Anfang. Schade, dass man das Niveau des Openings nicht halten konnte.

Wow, vernichtende Kritik von dir, aber ok, jeder empfindet es anders. Ich zb habe mich vor Spannung und Gänsehaut oft in den Sitz krallen müssen, die kompletten 2 Stunden über. Von Langeweile keine Spur, nicht mal in den ruhigen Szenen.
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Kovu
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 21:40

^ ich finds faszinierend wie viele bemängeln, dass das JP Thema fehlt. Meiner Meinung nach aber wurde der JW soundtrack weite Teile durch das zwanghaft integrierte Williams-Thema gestört.
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   07.06.18 22:03

Kovu schrieb:
^ ich finds faszinierend wie viele bemängeln, dass das JP Thema fehlt. Meiner Meinung nach aber wurde der JW soundtrack weite Teile durch das zwanghaft integrierte Williams-Thema gestört.

Bingo. der neue Fallen Kingdom Score ist so gut, weil er mal viel neues bietet. Thrill Score vom Feinsten und Gänsehaut Choreinlagen abseits von Williams. Dennoch. Der beste Score bleibt einfach der von 1993 bei MCA erschienen. Doch muss man diesen wahnsinnig guten Score nicht zwanghaft in andere Filme hineinquetschen, sondern sollte sich auch mal neu erfinden.
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Maddevil
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   08.06.18 0:26

“Rest in Peace” Jurassic Park/ Jurassic World das war es dann wohl…

Es ist genauso gekommen, wie ich befürchtet habe…

Ich kann der Kritik von “DennisNedry” 1:1 zustimmen.

Aber der Reihe nach:

Der Anfang war der Hammer, 10/10 meine Bewertung dafür, auch die folgenden 20min wussten zu gefallen. Auch der Teil mit der alternativen Insel machte mir kurz Hoffnung ;-) weiterhin sehr gut. Die Insel hatte einen geilen look, absolutes JP-feeling. Alles gut die ersten knapp 40min.
Aber dann…warum wurde alles so plötzlich abgefrühstück? Ach ja, man musste das Thema „Dino´s als Waffe“ voranbringen? Meine Fresse. Sie haben es tatsächlich gemacht. Alle Regen sich bei JP3 über eine dünne Story auf? Aber was bitte ist jetzt das? Dinosaurier als Waffe, in Zeiten von Drohnen, Intelligenter Kriegsführung etc.? Die Story hat jetzt das Niveau von Sharknado oder auch SuperCroc vs. Kraken-Shark erreicht. Very Sad…

Naja, weiter geht es….
Der T-Rex läuft an der Klippe vorbei um 3min sauber auf das Schiff geladen zu werden? Vor 20 Jahren wurden mit der T-Rex Jagd noch 90 min Film gefüllt. Und das war Klasse. Ein 5 Tonnen Dino hängt an Seilen unter einem Hubschrauber??? Owen flüchtet rollend vor der Lava? Ernsthaft? Oh-Mann, etwas lieblos. Feinarbeit hätte hier echt geholfen.

Kurz gesagt, zu wenig Insel, der gesamte Insel-Thematik hätte man 90min gönnen können. Nun ist die Insel (für mich immer noch ein Hauptdarsteller der Franchise) auch wohl für immer verloren ist. Gefällt mir nicht, alle Reden bei der Anfangsszene vom JP-Feeling, dies ist jetzt wohl endgültig Geschichte.

Zur Technik:
Schlechtes CGI. Wieder wurde beim T-Rex konsequent mieses CGI verwendet. Die Truck-Szene klammere ich hier mal aus, da war der Rex Top. Der Indoraptor war wirklich gut animiert. Sehr gutes CGI! Wieso kriegen die es nicht mehr beim König der Franchise und den anderen Dinos hin? Echt Schade.

Positiv:
Animatronics, die ersten 40 min, Grundsätzlich gab es immer mal kleine Szene als Fan-Service (Brachio im Rauch, Kind im Aufzug, Soundelemente etc.) diese empfand ich immer als positiv und waren mir sehr willkommen und schön zu sehen. Auch die Spannung im Hause war schon ganz cool, Aufgrund der vielen Trailer war ich aber während des gesamten Filmes nicht unter Daueranspannung.

Alles im allen gebe ich erstmal eine 6/10. Der Film hat schauwerte, aber diese halten sich doch in Grenzen.

Für mich, aufgrund der jetzigen seltsamen Ausrichtung fällt der Film durch, auch wenn ich die ersten rund 40min sehr, sehr mochte… Wirklich Schade….

Im Ranking der letzte Teil
Platz 1: JP1,
Platz 2: JP2,
Platz 3: JP3/JW
Platz 5: JW 2

Ich hoffe ihr haut jetzt nicht auf mich ein. Ist einfach nur meine bescheidene Meinung, eine Stunde nach dem ersten ansehen.
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Kovu
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   08.06.18 9:36

Also... ich kenn ja die betreffende Szene nicht wirklich... aber beispielsweise Twinrotor Hubschrauber können problemlos 10 t anheben, soweit mir bekannt ist.
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   08.06.18 12:01

Klar hat Fallen Kingdom viele Logiklöcher, übertriebene Szenen usw..., aber das ist halt der heutige Zeitgeist, leider. Da waren die alten drei Teile, ganz besonders der erste, gemäßigter, realistischer, weniger ist mehr.

Aber, hab nochmal drüber nachgedacht, ist die reine Grundidee, wo Jurassic World nun hin will, schon ziemlich realistisch. Man würde es in echt wohl auch nicht nur mit Dinos klonen belassen, sondern würde an allem möglichen rum experimentieren, testen, forschen usw. Auch das Thema Kriegswaffe wäre wohl zumindest im Gespräch, um Soldatenleben zu schützen, wo Drohnen nicht viel ausrichten könnten.
Dann weiter, und natürlich würde man auf dem Schwarzmarkt versuchen wollen, mit Dinos jedweder Art ordentlich Kohle zu machen. Geld und Betrug spielten ja schon seit 1993 eine Rolle.

Das Problem war nur, Bayona selbst oder ein erfahrener Drehbuchautor hätte das Drehbuch schreiben sollen und nicht Colin Trevorrow, dann wäre das Ganze auch viel realistischer rüber gekommen.

Und ob es nun auf dem Festland mit Dinos in Teil 3 bzw Teil 6 weiter geht, weiß man ja noch nicht. Ich denke, sie werden da die Jagd zeigen, wie die entflohenen Dinos wieder eingefangen werden und dann soll es ja ein reiner Wissenschaftsthriller werden, was ich erstmal toll finde. Nur, das Trevorrow wieder mitmischt, sogar wieder die Regie übernimmt, das wurmt mich dann doch.

Also Kurz: Dass das ganze Thema  von der Insel wegdriftet (wobei, warten wir mal Teil 3 ab), das ist eigentlich nur realistisch bzw eine logische Konsequenz aus den Ereignissen.
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   08.06.18 19:04

So jetzt hab ich 2 mal nach Sichtung des Films geschlafen.
Ich muss Dennis Nedry in einigen Punkten recht geben. Die Szene mit dem Explorer war schon etwas bitter, dass hätte man wirklich besser recherchieren müssen und die Szene mit Rexy und dem Carnotaurus war einfach zu viel des guten, hätte man besser weglassen sollen. Aber im Punkt Langeweile, da kann ich absolut nicht mitgehen, frage mich ob wir den selben Film geschaut haben. Ich gehe soweit mit, dass man an manchen Stellen gleich wusste was als nächstes kommt. Aber von Langeweile absolut keine Spur. Die ersten 40 Minuten waren Klasse, einfach Spitzenmäßig. Dafür danke Bayona. Als sich der Film, dann auf das Anwesen von Benjamin Lockwood verlagerte, dachte ich, gut das Beste vom Film wurde gezeigt, jetzt kommt der ganze andere Mist. Aber Fehlanzeige es ging Spannend weiter. Was mir auch gut gefallen hat war die Idee des Benjamin Lockwood, dass er den Traum von John Hammond in die Tat umsetzen wollte, Dinosaurier die sich frei entfalten können, geschützt von natürlichen Barrieren.
Soweit ich das verstanden habe, hat er dafür eigens ein Insel-Schutzgebiet erschaffen. Also es gäbe für Jurassic World 3 doch noch eine Insel, dass lässt mich etwas hoffen, dass sich das ganze doch noch zum guten wendet. Das Video mit Owen und Blue, na gut jetzt weiß ich wenigstens warum unsere Raptoren von Blutrünstigen Bestien, zu fast zahmen Haustierchen mutierten . Auf den Indoraptor möchte ich nicht unbedingt eingehen. Er ist ein Hybride und für mich kein Dinosaurier, daher auch uninteressant für mich und ich möchte auch keinen weiteren Hybriden mehr sehen. Fazit des Films, sehr sehr tolle Momente, einige Emotionale Momente, die mich als Fan auch richtig traurig stimmten. Alles in allem ein sehr guter Film, den ich so nicht erwartet habe, ich werde ihn mir auf jedenfall nochmal im Kino anschauen, aber dieses mal ohne 3D. Aber eine Sache stört mich, die auch eine riesige Angst mit sich bringt, die Kleine, dieser menschliche Klon. Ich kann für mich aber immernoch nicht so richtig entscheiden, welcher Jurassic World Film mir besser gefällt.
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Maddevil
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   08.06.18 20:31

Kovu schrieb:
Also... ich kenn ja die betreffende Szene nicht wirklich... aber beispielsweise Twinrotor Hubschrauber können problemlos 10 t anheben, soweit mir bekannt ist.

Ich meinte es auch mehr in Bezug auf die Szene und weniger auf die Tragkraft. Ein nicht betäubter Riesendino hängt einfach mit Seilen unterm Heli....

Sah einfach nicht realistisch aus...Naja, kleinkram...
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   08.06.18 22:06

Maddevil schrieb:

Ich meinte es auch mehr in Bezug auf die Szene und weniger auf die Tragkraft. Ein nicht betäubter Riesendino hängt einfach mit Seilen unterm Heli....

Sah einfach nicht realistisch aus...Naja, kleinkram...

Es ist zwar Kleinkram, aber recht hast du schon.
5 Tonnen die unterm Helikopter rumzappeln, ich denke die Physik würde den Piloten arge Turbulenzen bereiten.
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DennisNedry
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   08.06.18 22:22

Kovu schrieb:
^ ich finds faszinierend wie viele bemängeln, dass das JP Thema fehlt. Meiner Meinung nach aber wurde der JW soundtrack weite Teile durch das zwanghaft integrierte Williams-Thema gestört.

Da missversteht ihr mich. Mir geht es nicht um das Thema. Das kam ja als Piano-Version vor, als Owen und Claire in einer der Zellen gefangen waren. Mir geht es um Williams' Kunst, Bilder durch die Musik zu unterstützen oder sogar noch zu heben. Jurassic Park könnte ein Film sein, der sich sehr klein anfühlt, wäre da nicht Willams EPISCHE Musik gewesen. Im Film sieht man von der Größe der Insel gar nicht soviel, aber durch die Musik fühlt sich das Erlebnis groß an. Es sind außerdem die kleinen Feinheiten, die den Unterschied ausmachen. z.B. der Marsch der ertönt, wenn die beiden Jeeps das erste Mal vor das Besucherzentrum fahren, erzeugt unheimliche Spannung. Oder die Nummer "Nedry steals the Embryo", wo beispielsweise das Öffnen der zwei Kältekammern musikalisch untermalt ist, die Musik unter Ellies Flucht vor dem Raptor aus dem Bunker... ich könnte ewig so weiter machen. Heutige Filmmusik ist mir oftmals einfach zu platt, ohne Finesse. Das betrifft für mich auch die letzten Star Wars Filme, bei denen John Williams nicht beteiligt war - und dann auch noch schlecht imitiert wurde.

@MadDevil:
Danke! Ich muss zugeben, diese FanService Momente haben mir auch gefallen. Die bekannten Sound-Effects aus dem 1. Teil die übernommen wurden und wie der Speise-Aufzug bezug auf die Küchen-Szene nahm.
Was die Hubschrauber-Sache mit dem hängenden Dino angeht: Es ist vor allem in Sachen Ladungssicherung nicht wirklich nachvollziehbar. Der Dino würde vermutlich einfach zwischen den Haltegurten herausrutschten oder sich schwere innere Verletzungen zuziehen. Mann kann allerdings argumentieren, dass sie den halt schnell einfach noch drangeschnallt haben, um mehr Profit zu machen, da die Zeit drängte, und der Weg zum Schiff war kurz genug. Aber mich hat das definitiv auch irritiert.

@RaptorMatze:
Ja, dieser "Zeitgeist" stört mich überall. Vielleicht bin ich einfach ein alter Furz, der zu sehr den Filmen der 80er und frühen 90er nachtrauert, aber ich kann mit den heutigen Sommer-Blockbustern schon eine Weile nichts mehr anfangen. Weniger ist mehr, indeed!

Eine Sache, die der Film auf jeden Fall geschafft hat (im Gegensatz z.B. zu SW The Last Jedi): er hat den nächsten Film aufgebaut, sodass man sich fragt "Okay, wie geht's jetzt weiter? Wie wird das enden?" Die Geschichte kann man ja jetzt auf verschiedenste Weisen weiterspinnen - und zumindest darauf freue ich mich. Auf die Chance, zumindest ein gutes Ende zu der Geschichte zu bekommen.

Mein Ranking soweit:
Platz 1: JP1,
Platz 2: TLW
Platz 3: JW
Platz 5: JP3 / JW 2
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Kovu
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   08.06.18 23:47

So... ich komme gerade aus dem Kino. Urteile sind natürlich immer schwierig nach der ersten Sichtung - aber grundsätzlich hat mir der Film sehr zugesagt (auch wenn er einige tiefgreifende Schwächen zeigt).

Ganz allgemein hätte ich mir damals von JP3 gewünscht etwas in dieser Art zu sehen zu bekommen. Die Eröffnungsszene ist grandios, gefühlt eine der besten, wenn nicht die Beste aus dem Franchise. Auch finde ich den zerstörten Park mit all den Saurierskeletten (inklusive dem Brachiosaurus, der am Ende in der Aschewolke verschwindet) sehr ergreifend... leider aber wird dies alles in der selbigen Aschewolke des Vulkanausbruchs erstickt. Ich weiss nicht was es ist - entweder ist dieses 'Vulkanausbruchs-Intro' zu lang oder eben genau auch zu kurz... bzw... die Zerstörung der Isla Nublar hätte meiner Meinung nach alleine einen Film füllen können. Ich hätte gerne mehr Zeit im zerstörten Park verbracht - ich hätte gerne mehr vom Einfangen der Tiere miterlebt... stattdessen findet man Rexy im einen Moment wie sie die Helden mitten im Vulkanausbruch rettet (und von der Aschewolke vereinnahmt wird) und kurz darauf wie sie bereits am Hubschrauber hängt.

Wenn man den 2. Part von Fallen Kingdom schaut, also in der Lockwood Mansion, spürt man Bayona hautnah. So sehr ich die Einführung der Hybriden in das Franchise hasse, so sehr muss ich auch sagen wie unglaublich cool dieses Vieh von Indoraptor ist und wie gut es inszeniert wurde. Hat irgendwie was von Grosskatze und Raptor zugleich... und zusammen mit Bayonas Gruselhandwerk ist das eine ziemlich gelungene Sache. Einzig erstaunlich ist, dass der 'Über-Raptor' so locker von der angeschossenen Blue bezwungen wird.

Bayona hat dem Film eindeutig seine eigene Note verpasst, und diese Note ist gut und wird vom Franchise auch so dringend benötigt. Leider aber spürt man gleichermassen das etwas kindliche und lausige von Trevorrows Arbeit dahinter... und das geht mir ziemlich auf den Zeiger. Ich wünschte, man hätte Bayona mehr Freiheiten gelassen, und ich wünschte dass Bayona auch den dritten Teil Jurassic Worlds filmen darf... leider aber wird das nicht passieren.

Nun - es wurde schon oft gefragt - gefällt uns die Richtung, welche nun eingeschlagen wird? Grundsätzlich kann ich nur weiterhin betonen, dass die ursprüngliche JP Saga für mich mit TLW beendet wurde. Es gibt kein perfekteres Ende -> die Tiere, die ich so verehre, können auf einer abgelegenen Insel weiterexistieren, ohne den Rest der Welt zu tangieren. Nun - nach Fallen Kingdom - sind die Tiere definitiv frei auf dem Land. Andere werden kommen und eigene Tiere züchten. Sie werden wohl auch als "Waffen" gezüchtet. Es wird kein abgerundetes Ende à la TLW mehr geben... ja... das ist wahr. Aber was ist die Alternative? Wenn es einen oder weitere neue JP Filme geben soll kann das nicht immer auf den eingeschränkten Inseln passieren. Ich denke wir sollten oder müssen uns dem Gedankenspiel ergeben, wie es wohl ist 'mit Sauriern zu leben'... und leider eben auch mit 'designten' Mistviechern.

Ah... und... Malcolm. Irgendwie fand ich ihn blass. Man hat ihn eigentlich gar nicht richtig wahrgenommen. Und Lockwood... ja... ich weiss auch nicht... aber das muss an Trevorrow liegen - die JW 'trilogie' hat einen riesen Verschleiss an Charakteren. Genau so wie ich gerne mehr von Masrani gesehen hätte, dieser aber völlig sinnlos zu tode kam, wurde auch Lockwood einfach so entsorgt...
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   09.06.18 0:04

Kovu schrieb:
So... ich komme gerade aus dem Kino. Urteile sind natürlich immer schwierig nach der ersten Sichtung - aber grundsätzlich hat mir der Film sehr zugesagt (auch wenn er einige tiefgreifende Schwächen zeigt).

Ganz allgemein hätte ich mir damals von JP3 gewünscht etwas in dieser Art zu sehen zu bekommen. Die Eröffnungsszene ist grandios, gefühlt eine der besten, wenn nicht die Beste aus dem Franchise. Auch finde ich den zerstörten Park mit all den Saurierskeletten (inklusive dem Brachiosaurus, der am Ende in der Aschewolke verschwindet) sehr ergreifend... leider aber wird dies alles in der selbigen Aschewolke des Vulkanausbruchs erstickt. Ich weiss nicht was es ist - entweder ist dieses 'Vulkanausbruchs-Intro' zu lang oder eben genau auch zu kurz... bzw... die Zerstörung der Isla Nublar hätte meiner Meinung nach alleine einen Film füllen können. Ich hätte gerne mehr Zeit im zerstörten Park verbracht - ich hätte gerne mehr vom Einfangen der Tiere miterlebt... stattdessen findet man Rexy im einen Moment wie sie die Helden mitten im Vulkanausbruch rettet (und von der Aschewolke vereinnahmt wird) und kurz darauf wie sie bereits am Hubschrauber hängt.

Wenn man den 2. Part von Fallen Kingdom schaut, also in der Lockwood Mansion, spürt man Bayona hautnah. So sehr ich die Einführung der Hybriden in das Franchise hasse, so sehr muss ich auch sagen wie unglaublich cool dieses Vieh von Indoraptor ist und wie gut es inszeniert wurde. Hat irgendwie was von Grosskatze und Raptor zugleich... und zusammen mit Bayonas Gruselhandwerk ist das eine ziemlich gelungene Sache. Einzig erstaunlich ist, dass der 'Über-Raptor' so locker von der angeschossenen Blue bezwungen wird.

Bayona hat dem Film eindeutig seine eigene Note verpasst, und diese Note ist gut und wird vom Franchise auch so dringend benötigt. Leider aber spürt man gleichermassen das etwas kindliche und lausige von Trevorrows Arbeit dahinter... und das geht mir ziemlich auf den Zeiger. Ich wünschte, man hätte Bayona mehr Freiheiten gelassen, und ich wünschte dass Bayona auch den dritten Teil Jurassic Worlds filmen darf... leider aber wird das nicht passieren.

Nun - es wurde schon oft gefragt - gefällt uns die Richtung, welche nun eingeschlagen wird? Grundsätzlich kann ich nur weiterhin betonen, dass die ursprüngliche JP Saga für mich mit TLW beendet wurde. Es gibt kein perfekteres Ende -> die Tiere, die ich so verehre, können auf einer abgelegenen Insel weiterexistieren, ohne den Rest der Welt zu tangieren. Nun - nach Fallen Kingdom - sind die Tiere definitiv frei auf dem Land. Andere werden kommen und eigene Tiere züchten. Sie werden wohl auch als "Waffen" gezüchtet. Es wird kein abgerundetes Ende à la TLW mehr geben... ja... das ist wahr. Aber was ist die Alternative? Wenn es einen oder weitere neue JP Filme geben soll kann das nicht immer auf den eingeschränkten Inseln passieren. Ich denke wir sollten oder müssen uns dem Gedankenspiel ergeben, wie es wohl ist 'mit Sauriern zu leben'... und leider eben auch mit 'designten' Mistviechern.

Ah... und... Malcolm. Irgendwie fand ich ihn blass. Man hat ihn eigentlich gar nicht richtig wahrgenommen. Und Lockwood... ja... ich weiss auch nicht... aber das muss an Trevorrow liegen - die JW 'trilogie' hat einen riesen Verschleiss an Charakteren. Genau so wie ich gerne mehr von Masrani gesehen hätte, dieser aber völlig sinnlos zu tode kam, wurde auch Lockwood einfach so entsorgt...

Besser hätte ich es insgesamt nicht formulieren können. Im Grunde ein 1:1 Fazit von mir, nur mit anderen Worten.
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   09.06.18 18:07

Da schon vieles geschrieben wurde hier mal mein kurzes Fazit zum Film. Manchmal wenn man Filmkritiken liest auf diversen Internetseiten, Foren, Twitter etc... hat man schon das Gefühl
das manche immer Referenzwerke wie Citizen Kane oder Monumentalfilme wie Ben Hur erwarten und dann maßlos enttäuscht sind wenns nicht so ist. Nun ich persönlich denke ja das man
vorher schon wissen kann was einem in Jurassic World erwarten wird.  Rolling Eyes

Nun zum Film Fallen Kingdom-Jurassic World mir hat er gefallen und er erfüllte das was ich mir erwartet habe hin und wieder gab es Dinge die besser gemacht gehört hätten.
Allerdings bin ich auch nicht Teil des Produktionsteams gewesen und nachher kann man als Fan immer schön dies und jenes wäre so besser gewesen kritisieren ist halt immer leicht.

Wo ist der Dilophosaurus:
Der Dilophosaurus steht in einem Diorama im Lockwood-Anwesen und das war es ich meine zuerst hatten wir eine Hologramm und jetzt ein Diorama wann darf der mal wieder in Aktion treten?

T-Rex Rescue: Ist schon irgendwie ein Running Gag das der T-Rex zur Rettung eilt. Rexy ist halt immer dort wo es was zu tun gibt nur ist das nicht langsam schon ein wenig zu viel des guten? Am Ende wird der Bösewicht des Filmes durch den T-Rex getötet gut der Carnotaurus beißt da auch noch etwas rein aber Rexy vertreibt ihn gleich. Hier wäre es schön gewesen den Dilophosaurus einzubauen und den nach Dennis Nedry-Art aus dem Verkehr zu ziehen. Das hätt den Fans sicher gefallen.  

Geklonter Mensch:
Keine Überraschung wenn man bedenkt das uns das Thema Klonen schon in vielen Medien begegnet in Filmen, Videospiele, Bücher. Der ganze Jurassic Park wäre nicht Möglich ohne
das Klonen von Dinosauriern. In Star Wars sehen wir eine ganze Klon-Armee die in den Krieg zieht übrigens ohne moralische Bedenken der Star Wars-Fans. Im Anime "A Certain Scientific Railgun"
sehen wir die Misaka Sister im Einsatz mit moralische Bedenken.
Hier hätte ich mir noch etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht wann wurde der Mensch geklont?, wann war der Unfall?, wie und wann kam es zum Bruch mit John Hammond?

Horror-Elemente: Das der zweite Teil des Filmes im Anwesen spielt und hier eine gewisse Art von Horror aufkommt finde ich irgendwie in Ordnung. So Creature-Horror mit Dinosaurier kann funktionieren wenn gut gemacht wobei mir einfällt das bald die E3 startet und ich mir wünsche das Capcom ein Remake von Dino Crisis macht.  

Ian Malcolm: Die kurze Szenen mit Malcolm bei der Anhörung war eigentlich Unnötig für mich mehr als ein Cameo für Jeff Goldblum war da nicht drinn. Ian Malcom spricht sich dafür aus die Dinosaurier sterben zu lassen und dies wird auch beschloßen von den Politikern keine Hilfe zu leisten. Hier hätte ich mir gewünscht das ein zweiter Charakter dabei gewesen wäre der für die Rettung gewesen wäre. Beispiel Alan Grant der sich für eine Rettung ausspricht und es zu einem Wortgefecht zwischen Malcolm und Grant kommt. Alan Grant ist nun mal für mich der Held in Jurassic Park und nicht der Malcolm.

Jetzt hab ich wieder mehr geschrieben als ich wollte nun gut.  lol!


Zuletzt von Allosaurus am 09.06.18 22:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Wg   09.06.18 18:38

Der Beginn war überragend gemacht. Jurassic Park Magie. Danach ist diese Magie wieder Stück für Stück verloren gegangen. Ich habe aber meinen Frieden damit geschlossen und für mich bestimmt, die Jurassic World Trilogie nicht im Kontext der Jurassic Park Filme 1+2 (+3) zu sehen.

Die Trailer haben haben bzgl. Malcolm sehr dick aufgetragen. Entsprechend groß war die Enttäuschung. Sein Miniauftritt hat die Geschichte überhaupt nicht bereichert bzw. vorangebracht. Die Moralpredigt zu Beginn und am Ende hätte auch ein x beliebiger Mensch spielen/sprechen können. Selbst Dr. Sattlers Auftritt in Jurassic Park 3 hatte da mehr Einfluss auf die Geschichte des Films. Wenn man gaaaaanz hart ins Gericht gehen möchte, kann man auch von einer Malcolm Mogelpackung sprechen.

Das größte Problem bzw. einer meiner ganz großen Kritikpunkte an dem Film aber auch den meisten anderen heute gedrehten Filme ist aber folgender... Bilder, Handlungsrahmen und Dialoge. 3 Faktoren die je nach Film unterschiedlich stark ins Gewicht fallen. Seit einigen Jahren ist aber ein weiter Punkt dazugekommen, der derart überhand genommen hat, dass man ihn als 4. Faktor separat auflisten muss: Humor.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe ein problem damit das man in jeden Film diesen übertrieben Marvel/SpiderMan/Peter Parker Humor packen muss. Und zwar in solch einer unerträglichen Weise, dass man einen Film, egal wie gut die anderen 3 Faktoren sein mögen, kaum noch ernst nehmen kann.

Der ein oder andere kennt diese "Humor-Diskussion vielleicht noch von Star Wars Episode 7. Muss man denn heute in jeder Situation einen coolen Spruch fallen lassen? Einen Witz machen? Ich denke da z.B. an die Szene als der Nerd und Claire in dem Bunker verfolgt oder auch am Ende als sich die Gruppen wieder getroffen hatte (die einen oben auf dem Glasdach, die anderen unten stehend. Nehmt auch im letzten JW Film diese unerträglichen Brüder. So routiniert wie die beiden auf der Flucht waren.die scheinbar regelmäßig von einem Tier al la I-Rex verfolgt werden.

Man vergleiche das etwa mit Dr. Sattlers Flucht aus dem Bunker in Jurassic Park 1 und ihr wiedersehen mit Dr. Grant wie sich sich wirklich an ihn schmeißt. Hier hat man die Angst von Dr. Sattler selbst als Zuschauer gespürt. Die gleiche Szene heute hätten wir vermutlich mit einem "megacoolen" Spruch zu sehen bekommen. Selbst Dr. Grants Witz am Ende von Jurassic Park 3 war noch authentisch.

Allerdings gab es selbst in Jurassic World 2 eine Ausnahme. Maisie! Wie erfrischend authentisch. Da läuft dieses kleine Mädchen vor lauter Angst in ihr Zimmer und zieht die Decke über den Kopf. Man spürt auch hier wieder regelracht als Zuschauer die Angst, die Panik die dieses Mächen hat. Man hat ihr die Angst abgenommen. Wie gesagt, meiner Meinung nach zerstört dieser Marvel jegliche Glaubhaftigkeit.
Ich will aber in einem Jurassic Park Film keinen Owen Grady, der im Alleingang 4-5 Jäger/Söldner ausschaltet (auch wenn er einen militärischen Hintergrund hat, die Jäger/Söldner sind ja auch keine Striche in der Landschaft).

Insgesamt macht auch dieser Film einen gehetzten Eindruck. Eine Szene nach der anderen wird durchgepeitscht. Man keine Zeit mehr einen Spannungsaufbau entwickeln zu lassen, wie z.B. in Jurassic Park 1 aber dem Moment wo die Jeeps vor dem T-Rex Gehege stehen bleiben. Hier wurde ja schon gesagt, dass man durchaus mehr Zeit auf der Insel hätte verbringen können. Vielleicht sogar müssen...

Actioneinlagen werden Zwanghaft nur der Action wegen in den Film gebracht. In Jurassic Park 1+2 (3 schon eher weniger) hat jeder Dinoauftritt die Handlung vorangetrieben. Aber hier? Was soll z.B. diese Szene mit dem T-Rex auf der Insel? Tötet ohne jeglichen Grund auf der Flucht vor dem Vulkan einen Fleischfresser, der die Hauptpersonen bedroht, und geht dann einfach so seines Weges...

Dazu auch:
https://www.musikexpress.de/kritik-jurassic-world-2-1067667/ schrieb:

Daniel Krüger vom Musikexpress meint, Regisseur Juan Antonio Bayona wisse, dass man Dinosaurier sowieso nicht sinnvoll in eine schlüssige Handlung einbetten kann, und setze daher sofort auf eine Inszenierung, die so klassisch ist wie das Universal-Logo vor Filmbeginn: „Style over Substance“. Wie Bayona die Idylle der Insel und auch die Insel selbst in Stücke reißt, zähle jetzt schon zu den aufregendsten Sequenzen des Kinojahres, so Krüger.[13]

Das es geht, hat man in Jurassic Park 1 + 2 gesehen.

Sieht man die Jurassic World Filme nun eben nicht in einer Reihe mit den Jurassi Park Filmen, haben wir hier einen soliden Actionfilm. Der weder was die Ernsthaftigkeit, die Story, die Tiefe an die Jurassi Park Filme heranreicht und dies auch nicht will. Allein und für sich funktionieren die Jurassic World Filme! Sieht man die Jurassic World Filme für sich, haben wir hier starkes Popcorn-Kino, tolle Bilder, einen starken Sound.

Offene Fragen meinerseits sind:

Gibt es INGEN eigentlich noch? In Jurassic World 1 war Hopkins ja mit INGEN Paramilitärs unterwegs. Wuu ist mit INGEN geflüchtet.
Wie hat der Mosasaurus in dem Becken überlebt?
Woher wussten die am Anfang wo der I-Rex gestorben ist? Das haben doch nur Owen, Claire und die Kinder mitbekommen.
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   10.06.18 9:39

Guten Morgen,

ob es InGen gibt, das ist eine gute Frage, ich meine zu Beginn steht der Name kurz in der Leiste bei den Nachrichtenberichten (muss ich nochmal im Kino drauf achten, aber meine da InGen gelesen zu haben). Wie der Mosasaurus überlebt hat, ist eine gute Frage, zumal der eine im U-Boot zu Beginn ja auch sagt: "Entspann dich, alles hier drin ist mittlerweile tot", also gehen die scheinbar auch davon aus, dass der Mosasaurus verendet ist. Es ist ja auch der Vorspann, man weiß nicht wirklich, wie nah es am ersten Teil von Jurassic World liegt, ich weiß gerade auch nicht, ob die Gebäude verwittert sind oder nicht.

Aber woher sie das wussten, das könnte man sich zurecht biegen. Entweder könnten Claire und Owen später davon berichtet haben, über Sicherheitskameras, die es ja auf der Mainstreet gab, könnte man das aufgezeichnet haben oder ggf. auch über Kameras, die im Becken installiert waren. Dies ist eine Vermutung, aber wir sehen zu Beginn von Jurassic World ja eine Kamera, in der Claire den Pachycephalosaurus beobachtet, der aus seinem Gehege ausgebrochen ist. Also gerade die letzte Frage könnte man noch am leichtesten erklären. Natürlich ließe sich auch zurecht biegen, wie der Mosasaurus überlebt hat.

Viele Grüße
Sauroid
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   10.06.18 10:53

^ Woher die wussten, dass der Indominus in der Lagune liegt, kann man sich auch logisch erklären, das wäre für mich auch kein Logikfehler. Man kann halt auch nicht erwarten, dass jedes Detail erklärt wird. Ein wenig darf bzw. soll man sich das dann selbst herleiten.

Wie hat er überlebt, das ist natürlich die Frage. Ich denke aber, dass es so kompliziert nicht ist. Die ersten Tage hat er sich wohl vom Indominus ernährt, danach gehe ich davon aus, dass der ein oder andere Dino seinen Hals ins Becken gesteckt hat, um zu trinken. Die Lagune scheint die größte offene Wasserquelle im Park zu sein, sonst gibts nur den Fluss. Der T-Rex steckt ja auch kurz seinen Kopf ins Wasser und zieht ihn dann direkt wieder raus. An ihm, den Compys und dem Brachiosaurus sehen wir auch, dass Tiere sich in der Region der Lagune aufhalten. Den ein oder anderen hat der Mosa sich wohl ähnlich geschnappt wie den Indominus.

Und ja, man weiß nicht, wie schnell das nach JW spielt. Der Indominus ist ja nur noch Skelett. Aber das Fleisch wird wohl abgefressen sein. Weiß nicht, wie schnell sowas unter Wasser skelettiert.
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BeitragThema: Re: Jurassic World: FK - Euer Fazit (Achtung Spoiler)   10.06.18 12:13

Und man weiß ja auch nicht, was Lowery z.B. noch gemacht hat. Theoretisch könnte er auch den Fütterungsmechanismus weitergeführt haben, wenn der Krank etwas eigenständig arbeitet, könnte sich der Mosasaurus so auch noch eine Zeit allein ernähren. Also wenn man die Haie aufreiht und der Krank jeden Tag z.B. einen greift und dann zum Becken fährt. Auch wissen wir nicht, wie viel der Mosasaurus fressen musste, natürlich die Größe usw. Aber und das hat mir sehr gut gefallen, wurde ja z.B. kurz auf Buttercups Lebenserwartung eingegangen und da hieß es ja, dass es bei genetisch erschaffene Tiere unberechenbar wäre. Das Argument könnte man natürlich, mit Augen zu, auf fast alles ausweiten. Also wer mag, da gibt es schon genug Begründungen, seien sie logisch oder halt weniger bis gar nicht.
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